Ein schlecht eingestellter Umwerfer führt zu lästigem Schalten und überspringenden Gängen. Zum Glück kann man das oft selbst beheben.
Anzeichen eines schlecht eingestellten Umwerfers
- Die Kette springt über
- Schwierigkeiten beim Schalten
- Tickendes Geräusch
- Gänge springen über
Zuerst Kette und Kassette auf Verschleiß prüfen
Bevor Sie den Umwerfer einstellen, ist es wichtig, zuerst die Kette und Kassette auf Verschleiß zu prüfen.
Diese Teile nutzen sich nämlich gegenseitig ab. Wenn eine Kette oder Kassette verschlissen ist, können Sie Schaltprobleme oft nicht mehr beheben, indem Sie nur den Umwerfer einstellen.
Prüfen Sie daher immer:
- Ob die Kette nicht ausgeleiert ist
- Ob die Zähne der Kassette nicht hakenförmig abgenutzt sind
- Ob die Kette unter Last nicht überspringt
Sind die Teile verschlissen? Dann empfehlen wir, zuerst die Kette und eventuell die Kassette auszutauschen, bevor Sie mit dem Einstellen beginnen.
Benötigtes Material
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Inbusschlüssel
- Kettenöl
Schritt 1 – Die Kabelspannung prüfen
Schalten Sie in den kleinsten Gang und prüfen Sie, ob das Kabel straff genug ist.
Schritt 2 – Die Einstellschrauben einstellen
Verwenden Sie die H- und L-Schrauben, um die Endanschläge korrekt einzustellen.
Schritt 3 – Feineinstellung
Verwenden Sie die Einstellmutter am Schalthebel, um das Schalten präzise einzustellen.
Häufig gemachte Fehler
- Zu starkes Drehen an Einstellschrauben
- Vergessen der Kabelspannung
- Verschmutztes Schaltwerk nicht reinigen
Fazit
Ein gut eingestellter Umwerfer sorgt für reibungsloses Schalten und weniger Verschleiß.